Ausbildungstörn Sardinien - Korsika

von Nicola Möckli (Kommentare: 0)

Ausbildungstörn Sardinien-Korsika 09.-15.September

Text: Tamara

Wir versammeln uns an einem heissen Samstag in Cala dei Sardi zum Apéro auf der Vellamo. Die Crew, bestehend aus Esther, Beat, Sophie, Simone, Nathalie und Tamara, und die Skipper Mischa, Jacqueline und Adrian, verstehen sich auf anhin super. Nach der Boots- und Sicherheitseinführung stechen wir am Sonntag in See und halten Kurs auf Cala Corsara. Der Anker sitzt bei Sonnenuntergang und die Crew freut sich über eine lang ersehnte Abkühlung in dem glasklaren Wasser. Am Montagmorgen lassen wir uns nach dem Durchqueren der windlosen Strasse von Bonifacio zwecks Badepause treiben. Dabei demonstriert uns Nathalie mit einem Sprung ins Wasser das Auslösen und Warten der Rettungswesten. Gestärkt durch ein feines Mittagessen bestehend aus selbstgemachter Foccacia a la Simone & Sophie segeln wir schliesslich mit dem Gennaker und Code Zero Richtung Korsika und ankern in der ruhigen Bucht Golfe di Pinarellu. Am Dienstag starten wir bei Sonnenaufgang mit dem ambitionierten Ziel nach Port de Taverne zu gelangen. Wenig Wind verspricht einen langen Tag unter Motor. Der Ausfall des Dieselgenerators macht uns allerdings einen Strich durch die Rechnung: Batterieschonend bewegen wir uns mit der ausgerollten Genua unter weniger als 1 Knoten Fahrt, während Jacqueline, Adrian und Mischa an dem Generator tüfteln. Das Auswechseln der Dieselfilter behebt schliesslich das Problem, jedoch entscheiden wir uns durch den Zeitverzug dazu, in den Hafen von Solenzara einzulaufen. Unterwegs gibt uns Sophie eine umfängliche Einführung zu Medizin an Bord. Kurz nach 16.00 Uhr legen wir in Solenzara an und freuen uns über warme Duschen und ein feines Abendessen im Hafenrestaurant. Aufgrund Gewittervorhersagen verbringen wir den Mittwoch mit Hafenmanöver in Solenzara und brechen um Mitternacht auf, um Port de Taverne vor den allfälligen Nachmittagsgewittern zu erreichen. Der Schichtbetrieb in der Nacht läuft reibungslos, der ersehnte Wind, wie auch die gefürchteten Blitze bleiben aus, und so erreichen wir Port de Taverne unter Motor bereits am frühen Vormittag. Den restlichen Tag verbringen wir individuell mit Wandern, Faulenzen am Strand, Passagenplanung und Kochen, und treffen uns schliesslich für einen Cocktail in der Beach Bar. Auch der Freitag bleibt windlos, wir legen bei Sonnenaufgang ab und motoren unter Schichtbetrieb bis nach Bastia. Nach ein paar MOB Manövern, Bade- und Mittagspause sind wir bereit, in den Hafen einzulaufen. Allerdings hat weder der Port Toga noch Bastia Vieux Port einen Platz für uns, sodass wir an einer Boje im Vorhafen von Bastia Vieux Port kostenlos nächtigen. Bevor wir zu einem letzten gemeinsamen Abendessen aufbrechen, wird die Vellamo fleissig geputzt, die Crew wäscht sich dabei gleich selbst an der Heckdusche mit. Mit vollem Bauch stossen wir schliesslich in der Bar 'La Rhumerie' auf die tolle Woche auf der Vellamo an, und ziehen durch die Strassen bis auch die letzte Bar in Bastia schliesst.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 3 und 3.