Ausbildungstörns

von Damian Ruppen (Kommentare: 0)

Unsere Segelwoche hat gestartet mit zwei perfekten Segeltagen. Super Voraussetzungen viel zu Segeln und Manöver zu trainieren. Die Skipperin hat es sich zum Spass gemacht, die Crew am ersten Tag möglichst viel übers Deck zu jagen. Dies vermochte die Crew nicht abzuschrecken, nein im Gegenteil, die kleine überschaubare Crew war sehr wissbegierig und so war klar, dass wir Skipper jeden Tag etwas Neues liefern mussten. Am zweiten Tag hat dann auch der Seegang dahingehend aufgefrischt, dass einige Crewmitglieder einen Geschmack von Seekrankheit gewinnen konnten. Leider gehört wohl auch dies gelegentlich zum Hochseesegeln dazu. Um die Crew zu schützen, haben wir unser Ankervorhaben am Abend wieder abgebrochen und sind in den Schutz des Hafen Medemblik geflüchtet. Immer wieder schön zu sehen, wie schnell sich ein Teamgefühl auf diesem Boot einstellt und wie die Leute aufeinander Acht geben.

Ein Hochdruckgebiet bescherte uns Mitte Woche zwar sommerlich warmes Wetter und entschärfte so wohl auch die Seekrankheitssituation, brachte aber auch flautöse Bedingungen mit sich. Wie froh waren wir um unser Leichtwindsegel (Code 0), welches uns bei 5 Knoten Wind immer noch 4 Knoten Speed einbrachte. Zusätzlich entschieden wir uns für einen Abstecher aufs Wattenmeer um die windfreien Tage zu überbrücken und um einen Eindruck von Gezeiten und Strömungen zu gewinnen. Auch der Schichtbetrieb wurde eingeführt, um der Crew einen Vorgeschmack auf längere Überfahrten zu geben.

Die Woche wurde perfekt abgerundet durch einen letzten kurzen Segeltag am Freitag, wo dann auch noch alle Crewmitglieder am Steuer waren für Mannövertraining.

Trotz erlebnisreichen Tagen kam auch die Geselligkeit am Abend nicht zu kurz. Die Skipper würden sich sehr über eine weitere Segelwoche mit einer solch motivierten Crew freuen.

Livetrack Vellamo:

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