Jugendsportwoche Vellamo 2023

von Nicola Möckli (Kommentare: 0)

Schon die ersten fünf Minuten auf der Vellamo waren sehr actionreich, da das Handy eines Crewmitglieds im Hafen versenkt wurde.

Der erste Tag des Segels bestand aus intensivem Manöver Training mit leichtem Wind, so dass wir den Katamaran ohne grosse Mühe und Gefahren meistern konnten. Über die nächsten Tage hinweg spielte sich die Crew immer mehr ein und man wusste langsam die Standorte von vielem wichtigen Segelequipment.

Als die Kojen für einige Crewmitglieder zu eng wurden beschlossen sie draussen auf den zwei Netzen des Katamarans zu übernachten. An einigen Tagen musste dieses Vorhaben mitten in der Nacht auf Grund von zu viel Wind und fortfliegenden Decken abgebrochen werden.

Als zusätzliche Challenge haben wir mit unserem Dummy Paul das Mann über Bord Manöver geübt, damit die Skipper und Crew für einen ernst Fall vorbereitet wären. Auch die Schwimmwesten, welche wir tagtäglich getragen haben probierten wir aus und wurden von einer blinkenden Antenne überrascht.

Am Ende der Woche wurde der Wind immer stärker und wir mussten die Segel reffen (reffen nennt man die Verkleinerung von Segelflächen im Falle von starken Wind, damit nicht zu viel Kräfte auf den Mast wirken). Mit dem starken Wind kamen auch grosse Wellen und Seekrankheit. Diese verbreitet Unmut in der Crew. Durch den Besuch einiger Delfine wurde die Laune der Crew schnell wieder gehoben und die Seekrankheit vergessen.

Im Verlauf der Woche kamen fast alle Segel bis auf die Fock zum Einsatz. Der Gennacker gefiel der Crew am meisten da die grosse Segelfläche zu einer viel schnelleren Geschwindigkeit führte. Die Woche hätte mit einem Besuch in einer Bucht mit Leuchtplankton der durch Bewegung des Wassers Blau aufleuchtet enden sollen. Wir haben zwar in der Bucht übernachtet, doch leider fehlte das Leuchten des Planktons. Beim nächsten Mal klappts!

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